Auf dem Hoffest am Kraepelinweg

Trotz gelegentlicher Regenschauer und Windböen war das Fest im Inneren des Blocks zwischen Kraepelinweg und Freudstraße am Samstag, den 25. Juli, gut besucht.  Zahlreiche Spiel-und Bastelangebote  lockten nicht nur Kinder nach draussen, sondern auch ihre Eltern. Ein  Highlight war der Auftritt eines Clowns, der schließlich eine ganz Schar Kinder hinter sich herschleppte. Die Ausstellung „Was ist das FF für Dich?“ stand diesmal im Zeichen der guten Ernährung und bot eine 7-Kilo-Melone an, die - in kleine Stücken aufgeteilt -  ratzeputz verzeert wurde. Nebenbei löste die Ausstellung wieder einige Diskussionen aus. Bemängelt wurde, dass die Ausstellung zu wenig thematisiert, dass hier im Stadtteil Angebote für Jugendliche fehlen. Keine Disko! Wo sollen sie denn hin?
Kontrovers wurde  die Tafel diskutiert, auf der wir fragen, ob es eine gute Idee sei, für jeden Block einen Sozialarbeiter und einen Familienhelfer zu engagieren. Manche befürchten, dass der Staat sich so zu schnell in familiäre Angelegenheiten einmischen würde. Ein anderes Thema auf der selben Tafel ist das Verhältnis zwischen  Deutschen und Ausländern.  Zwei Damen russischer Herkunft betonten, dass sie ein sehr gutes Verhältnis zu ihren deutschen Nachbarn haben. Eine aus Griechenland stammende  Mutter bedauerte, dass sie sehr allein bleibt, wenn sie ihre Kinder auf den Spielplatz begleitet, da die meisten anderen Eltern nicht deutsch, sondern russisch sprächen.

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